Für zahlreiche Pflanzenliebhaber gehören Orchideen zur absoluten Grundausstattung in den eigenen vier Wänden. Sie zeigen über Jahre hinweg ihre prächtigen Blüten, und beliebte Sorten wie die Phalaenopsis können das ganze Jahr hindurch in voller Blütenpracht erstrahlen. Der Schlüssel zur erfolgreichen Orchideenpflege liegt in der richtigen Substratmischung und einer funktionierenden Drainage. Häufig greifen Hobbygärtner dabei zu Torf und Blähton. Doch es existiert eine Alternative, die noch bessere Ergebnisse liefert – und die meisten Menschen bewahren sie in ihrem Badezimmer auf. Gib dieses Material in den Orchideentopf, und du wirst eine Verdoppelung der Blütenbildung erleben können.
- Orchideen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und gelten als Symbole für Glück und Wohlstand, die positive Energie in dein Zuhause bringen.
- Entscheidend für ihre erfolgreiche Kultivierung sind das passende Substrat und die richtige Bewässerung, die ihre natürlichen epiphytischen Lebensbedingungen nachahmen, damit die Wurzeln nicht faulen.
- Gewöhnlicher Bimsstein, der normalerweise zur Fußpflege verwendet wird, erweist sich als hervorragendes, kostengünstiges und langlebiges Drainagematerial für Orchideen.
- Erfahre hier, wie du Bimsstein zerkleinern und einsetzen kannst, damit deine Orchideen über viele Jahre mit prächtiger Blüte begeistern!
Mit ihren exotischen Blüten verzaubern sie jeden Raum und blühen über viele Jahre ohne Unterbrechung. In den vergangenen Jahren haben Orchideen die Welt der Zimmerpflanzen regelrecht erobert. Die beliebten Gewächse werden gerne als Geschenk überreicht und gelten als Ausdruck von Dankbarkeit. In zahlreichen Kulturen weltweit werden Orchideen als Glücksbringer und Symbole für Wohlstand betrachtet. Sie bringen positive Schwingungen in die Wohnräume und vertreiben negative Energien. Ursprünglich stammen Orchideen aus asiatischen Regionen, wo die prächtigsten und beeindruckendsten Exemplare in freier Natur wachsen. Hierzulande kultiviert man als Zimmerpflanzen vor allem Sorten wie Phalaenopsis, Dendrobium und Cattleya.
Zerkleinere es und gib es in den Orchideentopf – solche Blüten hast du noch nie gesehen
Das Geheimnis erfolgreicher Pflege liegt in der Bewässerung und dem verwendeten Substrat. Diese beiden Faktoren hängen unmittelbar zusammen. In ihrer natürlichen Umgebung wachsen Orchideen als Epiphyten auf Bäumen. Das bedeutet, dass sie einen Großteil ihrer Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen. Das Substrat für Orchideen muss daher regelmäßig befeuchtet werden, darf aber niemals durchnässt sein. Eine funktionierende Drainage und eine durchlässige Schicht sind dabei essenziell. Dadurch faulen die Wurzeln der Orchideen nicht und erhalten kontinuierlich Zugang zu Sauerstoff. Denke außerdem daran, die Blätter und Triebe deiner Orchideen regelmäßig zu besprühen. So bleiben sie nicht nur sattgrün, sondern werden auch optimal mit Nährstoffen und Wasser versorgt.
Das Substrat für Orchideen muss wasserdurchlässig sein, weshalb es nicht ausschließlich aus Erde bestehen darf. Üblicherweise wird die Drainageschicht am Boden des Topfes platziert. Für ihre Zusammensetzung eignen sich am besten Materialien, die porös, leicht und langlebig sind. Vor der Verwendung solltest du das Drainagematerial unter fließendem Wasser abspülen, um sämtlichen Staub und kleine Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend füllst du eine etwa zwei bis drei Zentimeter hohe Schicht auf den Topfboden. Nach dem Einbringen der Drainage kannst du mit dem Einpflanzen der Orchidee im passenden Substrat fortfahren, das typischerweise aus Pinienrinde, Kokoschips und Perlit besteht.
Das am häufigsten verwendete Material für die Drainage von Orchideen ist Blähton. Dabei handelt es sich um leichte, poröse Tonkügelchen. Es zeigt sich jedoch, dass du zu Hause etwas haben könntest, das noch wirkungsvoller ist. Die Rede ist von gewöhnlichem Bimsstein. Obwohl er hauptsächlich zur Entfernung verhornter Haut an den Füßen eingesetzt wird, findet er auch in der Pflanzenpflege hervorragende Anwendung.
Vulkanischer Bimsstein ist nichts anderes als ein Fragment magmatischen Gesteins mit poröser Oberfläche. Genau diese poröse Beschaffenheit macht Bimsstein zu einem ausgezeichneten Drainagematerial. Die winzigen Öffnungen leiten Wasser ab und beseitigen überschüssige Feuchtigkeit. Bimsstein zersetzt sich als Material nicht und eignet sich hervorragend für Orchideen. In Geschäften kannst du fertige Bimssteinmischungen für Pflanzen erwerben, aber Bimsstein aus der Drogerie funktioniert genauso gut. Er kostet nur wenige Cent und liefert die gleichen Ergebnisse. Wichtig ist jedoch, dass es sich um natürlichen, vulkanischen Bimsstein handelt. Er darf außerdem nicht bereits verwendet worden sein. Bakterien von der Haut könnten nämlich die Wurzeln der Orchidee beschädigen und infizieren.
Wie verwendest du Bimsstein für die Drainageschicht deiner Orchidee?
Du musst den Bimsstein einfach nur vorsichtig in kleinere Stücke zerkleinern und diese dann auf den Boden des Topfes legen. Eine Handvoll reicht für einen Topf vollkommen aus. Du musst den Bimsstein nicht häufig gegen neues Material austauschen, aber ein Wechsel beim Umtopfen der Orchidee ist empfehlenswert.












