Die meisten von uns waschen ihre Wäsche bei falschen Temperaturen. Besonders bei Winterkleidung sollten Sie auf die Menge und das Gewicht der Wäsche achten, nachdem sie Wasser aufgenommen hat. Weichspüler ist beim Waschen nicht unbedingt nötig.
Vor allem in größeren Familien verursacht das Waschen von Wäsche erhebliche Kosten für Wasser, Strom und Waschmittel. Dabei waschen viele von uns sehr ineffizient. Welche Fehler machen wir?
Waschen Sie die Waschmaschine während günstiger Stromzeiten
Wenn Sie einen sogenannten Zweitarif-Vertrag nutzen (Strom für Heizung oder Warmwasser), haben Sie Anspruch auf bestimmte Stunden günstigeren Stroms. Finden Sie heraus, wann diese Zeiten bei Ihrem Anbieter sind, und starten Sie die Waschmaschine in diesen Zeiträumen. Wenn Sie mit Strom heizen, können das sogar 20 Stunden am Tag sein.
Verwenden Sie das richtige Programm
Die meisten von uns waschen die Wäsche bei falschen Temperaturen. Für normal verschmutzte Kleidung ist es nicht nötig, regelmäßig bei 40 Grad zu waschen. Diese Temperatur ist nicht hoch genug, um schädliche Mikroorganismen abzutöten, aber zu hoch für alltäglich verschmutzte Kleidung.
Moderne Waschmittel reinigen auch bei niedrigeren Temperaturen gut. Temperaturen von 20 bis 30 Grad reichen oft aus. Vorteilhaft ist es, bestimmte Kleidungsstücke kurz in einem Topf mit etwas Essig zu kochen (z. B. Küchentücher) oder Flecken mit einem speziellen Mittel einzuweichen.
Waschen Sie mit weniger Waschmittel
Ebenso ist es nicht nötig, zu viel Waschmittel zu verwenden. Mehr Waschmittel bedeutet nicht sauberere Kleidung. Große Mengen hinterlassen Rückstände, die die Fasern schädigen und oft ein erneutes Waschen nötig machen. Für Menschen mit empfindlicher Haut können Rückstände reizend sein.
Zudem ist zu viel Waschmittel oder Gel schlecht für die Waschmaschine. Seifenablagerungen können sich im Inneren ansammeln, was Leistung und Lebensdauer des Geräts reduziert. Moderne Maschinen erkennen Schaum und passen die Anzahl der Spülgänge an. Mehr Schaum bedeutet höhere Kosten durch zusätzlichen Wasser- und Stromverbrauch.
Waschen Sie nicht unnötig
Wir waschen Kleidung oft zu früh. Wenn Sie ein Kleidungsstück einmal getragen haben, aber es nicht stark verschmutzt ist, muss es nicht sofort in den Wäschekorb. Viele tun dies nur, weil sie keine Lust haben, die Kleidung zu falten oder aufzuräumen – in den Korb zu werfen ist einfacher.
Erklären Sie Familienmitgliedern, dass unnötiges Waschen nicht nur mehr Wasser und Strom kostet, sondern die Kleidung auch schneller abnutzt. Designerin Stella McCartney betont sogar, dass sie Kleidung nur an der Luft trocknen lässt, auffrischt und abstaubt. Das ist natürlich eine extreme Herangehensweise.
Überlegen Sie also gut, bevor Sie Kleidung in den Wäschekorb werfen, und prüfen Sie, ob sie wirklich gewaschen werden muss. Oft reicht es, die Kleidung richtig auszulüften – durch ein kurzes Programm im Trockner oder besser noch an der frischen Luft.







